Was ist eine Langzeit-Blutdruckmessung?
Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck über einen längeren Zeitraum (meist 20 bis 24 Stunden) erfasst und aufgezeichnet. Hierzu wird eine Blutdruckmanschette am Oberarm angelegt, die durch Schläuche mit einem Recorder verbunden ist, den der Patient am Gürtel trägt. Tagsüber wird die Manschette automatisch in Abständen von ca. 15 Minuten (nachts in größeren Abständen) aufgepumpt, um den Blutdruck zu messen. Am Folgetag werden die Aufzeichnungen des Recorders in der Praxis ausgewertet, um das Blutdruckprofil des gesamten Aufzeichnungszeitraums darzustellen.
Wie kann ich mich auf eine Langzeit-Blutdruckmessung vorbereiten?
Am Tag der Untersuchung sollte Kleidung getragen werden, die ermöglicht, dass die Manschette bequem am Oberarm getragen werden kann und dass der Verbindungsschlauch zwischen Manschette und Recorder unbehindert verlaufen kann. Am Tag der Untersuchung sollten Sie nicht Auto fahren oder gefährliche Tätigkeiten ausführen, bei denen das plötzliche Aufpumpen der Manschette sie stören oder gefährden könnte.
Wann ist eine Langzeit-Blutdruckmessung sinnvoll?
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Bei der Diagnose einer Bluthochdruckerkrankung (Hypertonie)
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Zur Beurteilung, ob eine Blutdrucktherapie ausreichend ist
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Bei Zweifeln an der Verwertbarkkeit von Einzelmessungen (Weißkittelhypertonie)
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Bei Schwindel oder Kreislaufbeschwerden unter Blutdrucktherapie
